Schubladen im Kopf

Es ist der 1. Oktober. Ich stehe gemeinsam mit rund 50 anderen Gleichaltrigen vor einer verschlossenen Tür, die mit „I0.15“ beschriftet ist. Eine interessante Szene, die sich dieser Tage wohl auch an vielen anderen Orten in Deutschland abspielt. Eine Situation, die ich in meinem 21-jährigen Leben schon so oft miterlebt habe.

Verunsichert stehen im Flur 50 junge Menschen. Bis auf drei Mädels, die sich offensichtlich schon kennen, redet niemand.

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