Wie die Menschheit sich von der Freiheit befreite

Es gibt keine absolute, grenzenlose Freiheit. Das wird schnell klar, wenn man kurz darüber nachdenkt. Bleibt also die Frage, welche Grenzen der Freiheit zu setzen sind. Dazu lohnt es sich Larissas Beitrag zu lesen. Sie schreibt, dass Freiheit nicht auf Kosten oder zur Unfreiheit anderer ausgelebt werden sollte. Und um das zu gewährleisten, braucht es ein paar Regeln oder Gesetze. Aber welche? Und wer hat die Autorität solche zu machen? Wer sagt, was richtig und was falsch ist?

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Wenn Freundschaft das Leben kostet


Inspiriert von 1. Samuel 20

„Natürlich will dein Vater mich umbringen! Wie oft hat er es schon versucht, wie oft?! Und immer wieder bin ich zurückgekommen! Und immer wieder hat er es versucht“,  brüllt er mich an, als hätte ich Schuld daran. „Ich kann mit ihm reden. Er würde auf mich hören“, sage ich schlichtend. „Das hast du letztes Mal versucht und wie lange ging das gut, mh? Jedes Mal bin ich wiedergekommen, jedes Mal hab ich seine Kriege gewonnen. Und was ist der Dank? Dass er mich umbringen will?“ Er wird noch ärgerlicher. Ich versuche ihn weiter zu beruhigen: „Ich kann doch auch nichts dafür. Aber wenn er es vorhätte, würde ich es wissen!“ „Einen Scheiß würdest du wissen! Glaubst du ernsthaft, er hätte nicht spitz gekriegt, dass wir Freunde sind? Er würde es dir nicht sagen! Ich glaube, du checkst nicht was hier los ist! Ich komme mit einem Sieg aus dem Krieg zurück, bin gerade angekommen, da muss ich plötzlich fliehen. Und wenn meine Frau, seine Tochter, mir nicht den Arsch gerettet hätte und ihren Vater und König angelogen hätte, würde ich jetzt nicht mehr leben! Jonathan, ich kann  so nicht mehr weiter machen!“ 

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Repost: Haschen nach Wind

Über die Ostertage haben wir ein kleines Special geplant. Wir wollen die Story aus der Sicht verschiedener beteiligter Personen erzählen. Zum ersten Mal auch zum Anhören:


War das alles umsonst? Alles vergeblich? Nur ein Haschen nach Wind? Die Zeichen waren eindeutig! Ich habe es gesehen, mit eigenen Augen. Er war der Messias, der Retter auf den wir tausende Jahre gewartet haben. Die Wunder, die er getan hat, lassen eigentlich keinen Zweifel zu. Eigentlich.

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Repost: Ein Sündenbock für den Frieden

Über die Ostertage haben wir ein kleines Special geplant. Wir wollen die Story aus der Sicht verschiedener beteiligter Personen erzählen. Zum ersten Mal auch zum Anhören:

 

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Höhenflüge

Es ist Mittag. Die Sonne hat ihren höchsten Stand erreicht. Sie brennt gnadenlos auf den Wüstensand. Der Himmel ist komplett blau. Nur ganz weit entfernt sieht man dunkle Wolken. Dort scheint es zu regnen. Aber hier spürt man davon nichts. Hier ist alles trocken. Risse im Boden zeigen, dass es schon lange nicht mehr geregnet hat. Alles, was hier vor der stechenden Sonne schützt, ist ein kleiner Busch. Der einzige weit und breit. Wenigstens etwas. Ich setze mich in den Schatten. Das tut gut. Mein Hals ist ausgetrocknet. Meine Beine müde. Meine Klamotten sind klatschnass. Alles voll geschwitzt. Ob ich jemals so schnell gerannt bin? Ich keuche. Der Puls ist hoch. An den Füßen häufen sich die Blasen. Alles tut weh. Es reicht! Ich will nicht mehr.

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