Frag würdig

Mit dem Ende der Schulzeit und dem Beginn des Erwachsenwerdens (ein Prozess, der wohl bis an das Lebensende eines Menschen nie ganz abgeschlossen sein dürfte) schlich sich immer öfter eine Frage in meinen Kopf hinein. Sie war auf einmal da. Aus dem Nichts. So selbstverständlich und von allein, als wäre sie schon immer da gewesen. Langsam nistete sie sich in meinem Gehirn ein, machte es sich gemütlich, bis sie plötzlich vor meinem inneren Auge aufblitzte. Eine Frage, die sinnbildlich für unsere individualisierte Gesellschaft steht. In der der Drang zur Selbstverwirklichung wie in keiner vergleichbaren Phrase angelegt ist. Gleichzeitig bringt sie den jugendlichen Übermut, dass die Welt einem nach der Volljährigkeit offen steht, zum Ausdruck. Ich begann mich zu fragen: Was will ich im Leben erreichen?

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