Ständig unterwegs und trotzdem zuhause?

Heute will ich euch meine Geschichte erzählen und was ich mit diesem wichtigen Wort Heimat verbinde. Meine Geschichte ist deswegen außergewöhnlich, weil ich sieben Jahre als Kind von Missionaren in Kenia gelebt habe. Deswegen kann ich auch mit Sicherheit sagen, dass Heimat immer ein zentraler Begriff in meinem Leben war.

Aber ich fange mal von vorne an:

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„Glaubst du, dass es einen Gott gibt?“

Da war sie wieder. Die Frage, die Chance und Gefahr zugleich war. Die Frage, die mich jedes Mal ein panisches SOS-Gebet gen Himmel schicken ließ, in der Hoffnung, daraufhin eine „richtige“ Antwort in den Wolken ablesen zu können. Die Frage, auf die ich mir selbst so sehr eine Antwort wünschte.

Es war Dienstagmorgen und eigentlich nur ein kurzes Small-Talk-Gespräch zwischen zwei Vorlesungen. Ich hatte gerade meine Sachen auf den Tisch gelegt, als meiner Kommilitonin der Sticker mit der Aufschrift „Woran glaubst Du?“ auf meinem Terminkalender auffiel.
„Glaubst du an Gott?“, fragte sie mich, „Glaubst du, dass es wirklich einen Gott gibt?“

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Frag würdig

Mit dem Ende der Schulzeit und dem Beginn des Erwachsenwerdens (ein Prozess, der wohl bis an das Lebensende eines Menschen nie ganz abgeschlossen sein dürfte) schlich sich immer öfter eine Frage in meinen Kopf hinein. Sie war auf einmal da. Aus dem Nichts. So selbstverständlich und von allein, als wäre sie schon immer da gewesen. Langsam nistete sie sich in meinem Gehirn ein, machte es sich gemütlich, bis sie plötzlich vor meinem inneren Auge aufblitzte. Eine Frage, die sinnbildlich für unsere individualisierte Gesellschaft steht. In der der Drang zur Selbstverwirklichung wie in keiner vergleichbaren Phrase angelegt ist. Gleichzeitig bringt sie den jugendlichen Übermut, dass die Welt einem nach der Volljährigkeit offen steht, zum Ausdruck. Ich begann mich zu fragen: Was will ich im Leben erreichen?

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WUNDERmenschen

In meinem letzten Beitrag ging es darum, wie verschwenderisch und zum Staunen schön die Natur gemacht ist und wie sie unser Leben und den persönlichen Glauben bereichern kann. Heute spinnen wir das Ganze etwas weiter…

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Poetry Slam: Vergangenheit

Kaum hat das neue Jahr begonnen, so ist das alte schon vergangen.
In einem Special haben wir uns mit dem Thema „Vergangenheit“ auseinandergesetzt. Der Text wurde ursprünglich für einen Gottesdienst geschrieben und bisher am 6. Mai 2018 live vorgetragen. Viel Spaß beim Anhören, Nachdenken und Teilen. Wir freuen uns über Kommentare.

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Wer bin ich?

Es ist Abend. Ich sitze im Sessel. Eine Tasse Tee in der linken, mein Handy in der rechten Hand. Es war ein ereignisreiches Wochenende. Im Sekundentakt wische ich mit meinem Daumen von rechts nach links. Innerhalb von Millisekunden setzten die Pixel des Bildschirms neue Bilder zusammen. Bilder vom Wochenende. Bilder von mir. Bilder von Freunden. Hin und wieder halte ich inne. Betrachte ein Bild genauer. Wische weiter. Bei einem Bild bleibe ich länger hängen. Zoome rein. Zoome raus. Hier den Kontrast erhöhen. Dort die Sättigung herunterschrauben. Der Weißabgleich stimmt noch nicht ganz. Ein kleines Feintuning noch. Nachschärfen. Fertig.

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Worauf liegt dein Fokus?

Wann hast du das letzte Mal, die Welt durch einen Filter betrachtet?
Mit dem Auge durch den Sucher geblickt,
die Linse aufs Motiv gerichtet,
und am Rädchen scharf gestellt?

Worauf liegt dein Fokus?

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Wegfahren in die Heimat

Die A33 nach Bielefeld ist leer und still. Wenn es hell wäre könnte man den Fernsehturm oben im Teutoburger Wald sehen. Jetzt blinken nur etwas diffuse, bunte Lichter im schwarzen Himmel. Nur noch auf die Schnellstraße ins Stadtinnere, dann am Cinemaxx abfahren, links – rechts – lange geradeaus – links – rechts – angekommen. Heimat – alles wie immer. Aber immer weniger – irgendwie.

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