Erwartungen und Enttäuschungen (oder warum Enttäuschungen etwas Gutes sind)



Doro. 22. Studentin der Wirtschaftsinformatik. Ist immer sehr neugierig. Liebt es Dinge auszuprobieren und zu hinterfragen. Ist Gott sehr dankbar für die Erfindung von Kaffee und Schokolade. Wurde durch die Beiträge „Gedankenreise“ und „Die Kunst des Erwartens“ zu ihrem Text inspiriert.

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Besser zweimal

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Für Immer

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Einfach mal die Fresse halten!

„Sie war’s, sie war’s … er war’s, er war’s!“ Dem ein oder anderen kommt dieses Zitat aus „Das Leben des Brian“ von Monty Python vielleicht bekannt vor. Eine skurrile Situation! Nachdem Brian und seine Mutter sich am Straßenstand mit aerodynamischen und gut in der Hand liegenden Steinen ausgerüstet haben, gehen sie zur Steinigung des Gotteslästerers. Nur Männer sind zugelassen – nur Frauen sind da, und eben Brian. So kommt es zu einer bitter komischen Situation. Jeder schiebt jedem die Schuld in die Schuhe, niemand ist wirklich informiert, alle verlieren den Überblick. Darum geht es auch nicht. Hauptsache Steine werfen!

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Mach den Mund auf!

Die Nachrichten sind in letzter Zeit voll. Ein Thema dominiert schon seit Wochen, wenn nicht sogar Jahren: Im Newsfeed, in der Tagesschau, in der Zeitung, im Radio. Der 29. März rückt immer näher und so langsam herrscht Nervosität. Die Rede ist vom Brexit. Da ich lange in dem Land gelebt habe, das momentan so viele umtreibt, liegt mir das Thema besonders am Herzen. Es ist zwar politisch sehr brisant, aber ich möchte es mal von einer etwas anderen Seite beleuchten. Ich nehme dich mal gedanklich zwei Jahre mit zurück.

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WUNDERmenschen

In meinem letzten Beitrag ging es darum, wie verschwenderisch und zum Staunen schön die Natur gemacht ist und wie sie unser Leben und den persönlichen Glauben bereichern kann. Heute spinnen wir das Ganze etwas weiter…

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Mimimi…

Ein neues Jahr wurde eingeläutet. Ein frohes neues Jahr! Mit lautem Knallen, bunten Lichtern, Feuerwerk. Mit leckerem Essen, Champagner und tollen Menschen. Freudige Umarmungen, fröhliche Blicke, feierliche Stimmung. Ein Hinter-sich-lassen, Abhaken und Nach-vorne-schauen. Vielleicht mit gemischten Gefühlen. Ein frohes neues Jahr!

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Verschleunigt und zerhastet

„Mist – Polizeikontrolle!“ Ich bin ad hoc im biologischen „Gefahrenmodus“ und zu 100% wach. Pupillen weit, Muskelspannung hoch, glasklarer Kopf. Ich weiß, ich habe jetzt ungefähr zwei Sekunden Zeit, um mir zu überlegen, wie ich diese Situation am besten meistern kann. Eine Strategie muss her! Das Ziel: kein Geld bezahlen.

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Das Schamekel

Ich sitze hier. Das herrlich warme, blubbernde Wasser umspült samtweich meinen ganzen Körper und schaukelt mich sanft hin und her. Jedes Ausatmen wird zur ultimativen Befreiung, weil der leichte Wasserdruck auf meiner Lunge die ganze Arbeit übernimmt. Nach dem Atemweg-befreienden Dampfbad strömt die Luft wie von selbst durch mich hindurch. Der Nachgeschmack vom Cappuccino, den ich mir eben gegönnt habe, beflügelt meine Geschmacksnerven. Ich könnte mir noch einen bestellen, hier direkt in den Whirlpool – das machen die sogar, außerdem ist es sowieso All-inclusive. Aber ich trinke, glaub ich, lieber einen Espresso zum Nachtisch nach dem fünf-gängigen Abendessen und ein Glas auserlesenen Rotwein.

Ein knappes Jahr zuvor…

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Information Overload

Ein ganz normaler Montagmorgen. Der Wecker klingelt. Mein Handy kennt keine Gnade. Wecker aus. Die Benachrichtigunsleiste: Voll.

Tagesschau, Zeit, Google News, WhatsApp, Facebook, YouTube. Alle halten mich „up to date“. Mit den Ereignissen der letzen Nacht. Demonstration in Hong Kong, Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein, Ein Politiker beschimpft einen anderen. Bla. Bla. Bla. Bla. Ich nehme es zur Kenntnis. Wisch. Wisch. Wisch. Alles durch.

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Einen Gang zurückschalten?

Es ist abends. Halb Zwölf. Meine zwei Mitbewohner und ich sitzen nach einem heißen Sommertag im Garten. Aufbruchstimmung und ein bisschen Melancholie liegen in der Luft. Nach zwei Jahren ist die Zeit in London morgen vorbei. Wir beschließen spontan noch ein letztes Bier in unserem Garten zu genießen.

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